June 5, 2023
luca-Team

Zeitfenster in Restaurants bedeuten nicht das Ende der Gastfreundschaft

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Immer mehr deutsche Restaurants führen begrenzte Zeitfenster für die Reservierungen ihrer Gäste ein. Doch entgegen einer gewissen Abwehrhaltung müssen Lokale dabei keine Abstriche in Sachen Kundenzufriedenheit machen.  

New York, Rio, Tokyo: Wer hier gut essen gehen möchte, reserviert am besten einen Tisch. In deutschsprachigen kulinarischen Hochburgen wie Berlin, München und Wien ist das nicht anders.

Seit der Pandemie ziehen die europäischen Restaurants aber noch in anderer Form den globalen Metropolen nach: Immer mehr Lokale verteilen Reservierungszeitfenster – und begrenzen damit die Tischbelegung ihrer Gäste. Wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf eine dpa-Meldung berichtet, sind diese Timeslots eine Reaktion auf steigende Kosten für Gastro-Betreiber:innen.

Was erhoffen sich Gastronom:innen von Zeitfenstern?

Es gibt nachvollziehbare Gründe, auf begrenzte Besuchszeit für Gäste zu setzen: steigende Miet- und Betriebskosten, der wütende Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Gäste und neuerdings auch eine Rezession.  

Von Timeslots erhoffen sich Betriebe deshalb effizientere Tischbelegungen, mehr Bestellungen an einem Tag und letztendlich einen höheren Umsatz.  

Zumal solche Timeslots auch für Gäste sinnvoll sein können: etwa zu beliebten Stoßzeiten oder in kleinen Lokalen mit wenig Sitzplätzen. Viele Lokale setzen außerdem auf das US-amerikanische Modell und verlegen die Gäste im Nachgang an die Bar.

Was halten Gäste von begrenzten Timeslots?

Noch sind zeitliche Begrenzungen im Restaurant hier nicht üblich und bedeuten für einige Gäste deshalb erst einmal Stress, teilweise sogar das Ende der Gastfreundschaft.  

Andere wiederum sehen in den Timeslots Vorteile, die ihnen selbst zugutekommen.

„Mit rascherem Wechsel der Besucher und Besucherinnen steigen die Chancen, einen Platz im Lieblingslokal zu ergattern statt irgendwo im nirgendwo.“

Günther Strobl, 21.5.2023, DerStandard.at

„Was in Burger- und Pizzalokalen funktionieren kann, fühlt sich an Orten, wo viel Geld fürs Essen hingelegt wird, falsch an. Es mag nostalgisch klingen, aber: Wo ist die Slowfood-Bewegung, wenn man sie denn braucht?“

Anne Feldkamp, 21.5.2023, DerStandard.at

Lieber den Platz im Lieblingslokal ergattern und kostspieliges Essen genießen: Hier wird deutlich, dass trotz verschiedener Meinungen bzgl. der Timeslots die Erlebnisgastronomie nicht mehr nur ein Trend ist, sondern regelmäßig über die Zufriedenheit der Gäste entscheidet.  

Denn sie erwarten neben hervorragenden Gerichten und Getränken einen bemerkenswerten Service, eindrucksvolles Ambiente und personalisierte Angebote.

Eine sinnvolle Ergänzung für Zeitfenster sind digitale Tools

Reservierungszeitfenster sind also eine mögliche Lösung für die Probleme der Gastro, stellen das Personal aber auch vor neue Herausforderungen:

Einige Gäste fühlen sich von vornherein gestresst, die Zeit für persönlichen Service ist knapper und notwendige Prozesse wie Bestellung und Bezahlung müssen 100-prozentig flüssig sein, um keinen Rückstau mit neuen Gästen zu verursachen.

Genau das können Gastronom:innen mit digitalen Tools meistern. Denn klug implementiert, minimieren sie nicht nur die Nachteile von Reservierungszeitfenstern, sondern unterstützen aktiv dabei, systematisch Kosten zu senken und den Umsatz zu erhöhen.

Reservierungstool vo luca.

Digitale Tools wie etwa luca Reservations wurden speziell für die Herausforderungen in der Gastro entwickelt.

Digitale Tools können Restaurants dabei helfen, …

Gäste wollen mehr vom Moment, nicht mehr Momente

Schlussendlich gibt es nicht DIE EINE Lösung für die vielschichtigen Probleme von gastronomischen Betrieben. Deshalb empfiehlt sich ein Mix aus den vielversprechendsten Lösungen, zum Beispiel Reservierungszeitfenstern feat. Restaurant-Management-Tools.

Denn solange die Qualität von Service, Kulinarik und Erlebnis nicht darunter leidet, können Gäste in 1,5 Stunden ebenso schöne Momente genießen, wie sie es von 3 Stunden gewohnt sind.  

Hier sind Gastronom:innen wirklich gefragt, ihren Gästen die Experience zu ermöglichen, die sie erwarten, und mehr aus den begrenzten Momenten zu machen, statt mehr Momente zu forcieren.

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